SupperClubs in Düsseldorf

In Düsseldorf hat sich seit geraumer Zeit eine kleine SupperClub-Community gebildet. Wir wollten unbedingt mal dabei sein und letztes Wochenende hat es endlich geklappt. Für alle die das zum ersten Mal hören, kurz eine Erläuterung vom TagesspiegelSie verabreden sich im Internet und treffen sich dann in Privatwohnungen – zum Essen. 

…Supperclubs sind allerdings eher etwas für urbane Schatzsucher. „Die Leute müssen uns suchen, die die uns finden, wissen was sie suchen und was sie wollen“, sagt Daniel, der eigentlich anders heißt.…

Für Markus Brendel aus Düsseldorf war es Bestandteil seiner Diplomarbeit:

Gestaltung und Kochen sind meiner Meinung nach vergleichbare Disziplinen. Beide erfordern ein hohes Maß an Kreativität, gleichen Organisationsstrukturen und Denkschemata. Doch sind Design und Küche wirklich vereinbar? Ich finde schon und die ideale Plattform hierfür bietet der Supper Club, ein Hybrid aus Restaurant und privaten Gastmahl.

Rebelote

Madame und Monsieur Rebelote aus Düsseldorf haben eine ähnliche Philosophie und haben schon diverse Veranstaltungen an unterschiedlichsten Orten mit leckerem Soulfood organisiert. Leider waren  aber nie Plätze frei, denn die Anmeldung erfolgt einfach über E-Mail mit max. 2 Personen. Da kann dann die Tafel mal schnell voll sein. Der besondere Reiz an den Rebelote-Suppers ist nicht nur das Schmausen, sondern eher das Plauschen mit Menschen, die dem Schlemmen ebenso verfallen sind. Dabei können vollkommen unerwartete Dialoge entstehen. Man hat mehr Zeit als bei einer lauten Stehparty oder einem Speed-Networking. Das Thema wie-wo-was-kann-man-lecker-futtern bleibt im Mittelpunkt. Einfach wunderbar.

Der Ort

Dieses Mal hatte sich das Pärchen für ein mediterranes Thema entschieden. Mit einer Urlaubstafel bekam der Abend eine griechische Note und die Räumlichkeiten waren passend dazu. Im TasteGreece werden normalerweise griechische Leckereien an den Großhandel verkauft. Einen Lagerverkauf gibt es auch jeden Freitag Nachmittag. Am Samstag Abend haben wir uns dann auf den Weg gemacht und wurden pünktlich um 19:00 reingelassen. Start war um 19:15 und es ging locker bis Mitternacht… Zufällig entdeckte man doch hier und da ein bekanntes Gesicht und freute sich dann noch mal doppelt auf den Abend. Nach der Begrüßung setzte man sich einfach an die lange Tafel und erfreute sich an dem Menü.

Die Urlaubstafel

Das Menü hatte mehrere Gänge und es wurde frisch vor unseren Augen zubereitet. Die kurzen bis langen Wartezeiten wurden von den sehr aufmerksamen Gastgebern überbrückt. Der Wein war am Ende des Abends alle. 😉 Zwischenzeitlich ging ein Applaus zu den Supper-Künstlern am Herd – verdient war es allemal! Wir haben mal versucht in dem Schummerlicht die Bilder des Menüs einzufangen. Einige sind gelungen:

  • Aperitif
  • Amuse
  • Fleischvogel auf Doldenblüter
  • Maillard-Sardine
  • Anglerfisch auf Eierfrucht
  • fruchtiger Kuss
  • Koffein

 

Alle Bilder des Abends

Ein gelungener Abend. Nur der Syrtaki hat mir gefehlt und dabei lag es glaube ich nur an der Technik (MP3-Player), dass nicht getanzt wurde. 😉

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